Spezifische Kompetenz bei Erkrankungen der Haut

In der Johann-Wilhelm-Ritter-Klinik behandeln wir das gesamte Spektrum der konservativen Dermatologie. Schwerpunkte liegen in der Therapie von entzündlichen und autoimmunen Hauterkrankungen wie Schuppenflechte (Psoriasis) und Neurodermitis.

Therapieangebote

Die Johann-Wilhelm-Ritter-Klinik erstellt ganzheitliche Therapiepläne, bei denen moderne wissenschaftliche Therapieformen mit traditionell wirksamen Heilmethoden kombiniert werden - wie beispielsweise der Balneophototherapie, bei der sich die positiven Effekte von Solebädern und UV-Bestrahlung verstärken. >> mehr

Auf diese und ähnliche Hauterkrankungen ist die Johann-Wilhelm-Ritter-Klinik ausgerichtet:

Psoriasis (Schuppenflechte) auch mit Gelenkbeteiligung

Die entzündliche, nicht ansteckende Hautkrankheit Psoriasis zeigt sich durch schuppende, juckende, scharf begrenzte Hautstellen.

Parapsoriasis

Parapsoriasis ist ein Sammelbegriff für verschiedene chronische Hautkrankheiten, die ein ähnliches Erscheinungsbild wie die Psoriasis zeigen, jedoch nicht mit dieser verwandt sind. Den verschiedenen Arten der Parapsoriasis liegen unterschiedliche Ursachen und Entwicklungen zugrunde.

Atopisches Ekzem (Neurodermitis)

Schubweise auftretende Überempfindlichkeitsreaktion der Haut, die sich in stark juckenden, schuppenden oder nässenden Ekzemen äußert. Das Erscheinungsbild ist typischerweise vom Lebensalter abhängig.

Allergische Kontaktdermatitis

Entzündliche Hauterkrankung, die zeitverzögert nach dem Kontakt mit spezifischen Allergenen auftritt. Die akute Hautreaktion erfolgt mit juckenden, nässenden Bläschen und kann sich auch in Hautregionen ohne Kontakt mit dem Allergen ausbreiten. Die Krankheit kann akut verlaufen oder chronisch werden.

Sonstige Dermatitis

Mit dem Oberbegriff Dermatitis werden entzündliche Reaktionen der Haut bezeichnet.  Die Definition umfasst eine Vielzahl von Krankheitsbildern mit unterschiedlichen Ursachen und Therapiemöglichkeiten.

Lichen simplex chronicus (Neurodermitis circumscripta)

Charakteristisch für diese chronische Erkrankung ist ein starker, ortsständiger Juckreiz, der mit einer Hautverdickung und der Bildung von harten Knötchen auf den betroffenen Hautstellen einhergeht. Das Krankheitsbild verschlimmert sich zusätzlich durch Reibung und Kratzen.

Prurigo-Erkrankungen

Die meist schubweise Erkrankung zeigt sich in juckenden, entzündlichen Papeln und tritt auch als Begleiterscheinung von anderen Krankheiten auf, zum Beispiel bei Diabetes, hormonellen Störungen, Leber- und Nierenfunktionsstörungen. Prurigo kann akut oder chronisch verlaufen.

Urtikaria (Nesselsucht)

Die Beschwerden von Urticaria treten schubweise auf und zeigen sich in spontan auftretenden Quaddeln, die von Rötung, Juckreiz und Brennen begleitet werden. Die Auslöser können physikalischer Natur sein (z.B. Kälte, Wärme, Sonnenlicht, Reibung oder Druck), als Folge bestimmter Unverträglichkeiten auftreten oder auch organische Ursachen haben (z.B. bakterielle Infekte, Störungen der Nebennierenrinde oder der Schilddrüse).

Ulcus cruris (offenes Bein) bei Varicosis (Krampfadern)

Ulcus cruris betrifft meist ältere Patienten mit mehreren Grunderkrankungen. Das Krankheitsbild zeigt sich durch nässende Wunden am Unterschenkel mit einem Verlust an Gewebesubstanz. Mangelnde Durchblutung der Infektionsstelle, bakterielle Besiedelung der Wunde und multiple, meist geriatrische Zusatzerkrankungen tragen dazu bei, dass Ulcus cruris sehr schlecht abheilt.

Erysipel (Wundrose)

Diese bakterielle Infektion der oberen Hautschichten wird auch als Wundrose bezeichnet und kann als Folge von kleinen Hautverletzungen auftreten. Typisch für das Krankheitsbild sind stark gerötete, angeschwollene und scharf begrenzte Hautpartien, bei schweren Krankheitsverläufen auch mit Blasenbildung. Die Erkrankung verläuft akut und ist durch gezielte Antibiotika gut zu therapieren.

Skabies

Die auch als Krätze oder Acarodermatitis bezeichnete Hauterkrankung Skabies wird durch Parasiten hervorgerufen. Die Krankheit tritt in unterschiedlichen Ausprägungen mit Symptomen wie Juckreiz und Bläschenbildung auf und ist insgesamt gut therapierbar. Eine Ansteckung mit Skabies erfolgt vornehmlich über Hautkontakt mit infizierten Personen, ansteckungsgefährdet sind insbesondere Personen mit angegriffenem Immunsystem.

Impetigo

Die bakteriell verursachte Hauterkrankung Impetigo tritt gehäuft bei Kindern und Neugeborenen auf. Sie ist hoch ansteckend. Man unterscheidet zwischen dem kleinblasigen und dem großblasigen Krankheitsbild, wobei bei beiden Formen die aufgeplatzen oder aufgekratzen Blasensekrete infektiös wirken. Impetigo ist gut behandelbar und heilt in der Regel vollständig aus.

Hautabszesse

Abszesse können vielfältige Ursachen haben, die Mehrzahl wird jedoch durch Bakterien hervorgerufen. Die umkapselte Eiteransammlung eines Abszesses geht üblicherweise mit einer Entzündung einher. Unbehandelte Abszesse können zu gefährlichen Komplikationen wie beispielsweise Blutvergiftung führen.

Lokale Infektionen der Haut und der Unterhaut

Bei Hautverletzungen oder Störungen des Immunsystems ist die Haut einer Vielzahl von Krankheitserregern ausgesetzt, wie beispielsweise Viren, Pilz- Parasiten- oder Bakterienbefall. Das Spektrum reicht dabei von harmlosen, aber lästigen Infektionen wie Fußpilz oder Lippenherpes bis hin zu schweren, behandlungsbedürftigen Infektionen, die unbehandelt lebensbedrohlich werden können.

Lymph- und Lipödeme

Bei einem Lymphödem handelt es sich um eine sicht- und tastbare Ansammlung eiweißreicher Flüssigkeit im Gewebe hervorgerufen durch unterschiedliche Ursachen. Bei einem Lipödem, einer chronischen, meist fortschreitenden Erkrankung des Unterhautfettgewebes, können ebenfalls begleitend Ödeme auftreten.